Der Himmel im November 2026
01.11. Mond im letzten Viertel, 02.11. Mond bei Mars (morgens), 03.11. Mond bei Jupiter (morgens), 07.11. Mond bei Venus (morgens), 09.11. Neumond, 16.11. Mars bei Jupiter (morgens), 17.11. Mond im ersten Viertel, 20.11. Mond bei Saturn (abends), 21.11. beste Morgensichtbarkeit von Merkur, 24.11. Vollmond, 26.11. Uranus in Opposition, 30.11. Mond bei Jupiter (morgens) und bei Mars (abends)
Die Sonne wandert am 23.11. in das Sternbild Skorpion. Die Aufgänge verspäten sich im Monatslauf von 07:09 Uhr auf 07:55 Uhr. Die Untergänge verfrühen sich von 16:57 Uhr auf 16:22 Uhr. Der lichte Tag verliert noch einmal gut 80 Minuten.
Merkur ist ab dem 04.11. am Osthorizont kurz vor Sonnenaufgang auszumachen. Im Laufe des Monats steigt er dabei immer höher und gewinnt an Helligkeit. Seine größte Helligkeit erreicht der flinke innerste Planet unseres Sonnensystems zwischen dem 21. und 25.
Im ersten Drittel des Monats beginnt Venus ihre Morgensternperiode. Ab dem 5. kann Venus ca. 1 Stunde vor Sonnenaufgang tief im Südosten beobachtet werden. Die Sichtbarkeit und die Helligkeit nehmen im Laufe des November sichtbar zu.
Auch Mars steigert seine Helligkeit kräftig. Die Aufgangszeiten verlagert der rote Nachbar auf Spätabends. Mars wandert durch den Löwen und begegnet zur Monatsmitte dem Jupiter. Jupiter, Mars und Regulus bilden eine schöne Beobachtungskonstellation.
Jupiter wandert durch das Sternbild Löwe und wird langsam zum Beobachtungsobjekt für die ganze Nacht. Die Aufgänge verfrühen sich von 0:13 Uhr auf 22:29 Uhr.
Saturn verabschiedet sich langsam vom Morgenhimmel im Sternbild Cetus. Die Untergänge verfrühen sich von 04:26 Uhr auf 02:25 Uhr.
Uranus steht in der Nacht vom 25. zum 26.11. im Sternbild Stier in Opposition zur Sonne. Dies bietet eine gute Gelegenheit zur Beobachtung des lichtschwachen Planeten.
Neptun wandert weiter durch das Sternbild Fische. Die Untergänge verfrühen sich von 03:49 Uhr auf 01:53 Uhr. In der ersten Nachthälfte bieten sich hier Beobachtungsmöglichkeiten mit lichtstarker Optik.
Das Herbstviereck ist bereits in den Südwesten gezogen. Weit im Westen zeugt noch das Sommerdreieck von der vergangenen warmen Jahreszeit. Im Osten sind bereits die Wintersternbilder aufgegangen, allen voran, der Himmelsjäger Orion, das bekannteste Wintersternbild. In Zenitnähe stehen Kassiopeia und Andromeda mit dem 2,5 Millionen Lichtjahren entfernten Andromedanebel, unserer Nachbargalaxie. Im Süden erstreckt sich das relativ große aber lichtschwache Sternbild der Fische.
Alle Uhrzeiten sind in Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) angegeben (MESZ +1h). Diese Zeiten stammen, soweit nicht besonders vermerkt, aus dem Kosmos Himmelsjahr von Hans-Ulrich Keller.
Uwe Lesser
Verein Suhler Sternfreunde e. V.
